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Die Schnuppergolfer erprobten unter Anleitung von Golfpro Danny Witt ihr Geschick. Nach einigen Erklärungen zum Golfsport allgemein, dem Platz und der Ausrüstung
konnten sie dann endlich selbst ihr Talent entdecken. Auch Radiomann Ralf Markert (li.) lernte schnell „Ohne Gras kein Spaß“. Fotos: (2) Carola Glor

Perfekt organisiertes Turnier

Der 2. Brillenhaus-Cup fand im Golfpark Strelasund statt. Er war eines der größten Amateurturniere des Jahres in unserem Bundesland.

Von CAROLA GLOR

Golf. Zum 2. Brillenhaus-Cup hatten der Grimmener Frank Borstel und sein Team am Sonnabend in den Golfpark Strelasund in Kaschow geladen. Mit 112 Spielern aus bundesweit 17 Clubs wurde das Starterfeld des letzten Jahres deutlich überboten. Damit zählt der Brillenhaus Cup zu einem der an Teilnehmern und Sponsoren stärksten Amateurturniere unseres Bundeslandes.

FilmaufnahmenSelbst der Fernsehsender Sky (ehemals Premiere) war mit einem Kameramann vor Ort, um Turnierimpressionen für einen Bericht über das Golfreiseland Mecklenburg-Vorpommern zu drehen. Dieser etwa zehnminütige Spot wird auf Sky dann 32 mal ausgestrahlt. Kameramann Hasso Bräuer kam dafür aus Hamburg angereist. Da er seinen Urlaub für den Dreh unterbrechen musste, weil ein Kollege erkrankt war, brachte er seinen 12-jährigen Sohn Victor mit. Der wurde dann gleich als Fahrer des Golfcarts verpflichtet und kutschierte seinen Vater mit der Kamera den ganzen Tag über die beiden Golfplätze.
Einige Spieler machte der Dreh doch etwas nervös, da sie es nicht gewohnt waren, beim Spiel gefilmt zu werden. Die angespannte Turnieratmosphäre tat ihr Übriges dazu, und so ging doch manch ein Schlag anders als erwartet aus.

Mächtig zu schaffen machte den Spielern die stehende Hitze. Einige hatten ihre Regenschirme als Sonnenschutz mit dabei. Marei Remer meinte zu ihrem Turnierziel: „Ich will einfach nur durchkommen, die Handicapverbesserung steht heute an zweiter Stelle“. Michael Krenz, auch Kapitän der 1. Herren-Clubmannschaft, stellte fest: „Ich habe den Platz noch nie wie heute ohne Wind gespielt“. Auch Angelika Wilde, die in der Gruppe Handicap 37 bis 54 ihr Turnier auf dem Insel-Course absolvierte, war froh über eine kleine Pause vor dem nächsten Abschlag. Ihr gelang sogar noch der Sieg in der Sonderwertung Red Point Competition. Neben dem Turnierbetrieb fand wieder ein Schnupperkurs für Golfinteressierte, geleitet von Trainer Danny Witt, statt. Dabei war auch ein sehr bekanntes Gesicht aus Grimmen anzutreffen. Radiomoderator Ralf Markert versuchte sein Glück beim Abschlagen und Putten und musste feststellen, dass es doch einfacher aussieht als es ist, den Ballmit einem Schläger elegant vom Boden zu bekommen. Aber er meinte lächelnd: „Immerhin bin ich Familienmeister im Minigolf, aber auch da ist mir mein Sohn schon dicht auf den Fersen“.

Am Abend trafen sich alle Spieler nach einem anstrengenden Tag zur Siegerehrung. Bruttosieger Christian Wißotzki vom Ostsee-Golfclub Wittenbeck konnte das Turnier mit 36 Bruttopunkten beenden und bestätigte damit genau sein Handicap von -2,5. Er lobte in seiner Siegerrede nochmals die perfekte Turnierorganisation und freute sich auch für alle anderen Gewinner über die einmaligen Preise der Sponsoren. Alle Sieger werden morgen veröffentlicht.

Frank Borstel ging dann noch einmal auf den überraschenden Tod seines Vaters vor wenigen Tagen ein und meinte: „Es ist in seinem Sinne, dass wir das Golfturnier so veranstaltet und Ihnen hoffentlich Spaß und Freude bereitet haben“. Es wurde eine Tombola unter dem Motto „Golfer helfen“ durchgeführt, deren Erlös in diesem Jahr dem Greifswalder Hospiz am Universitätsklinikum der E.-M.-Arndt-Universität zugute kommen wird. Dabei kam eine Summe von 845 Euro zusammen, die vom Brillenhaus auf 1500 Euro aufgestockt wurde.

 

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Wißotzki legt Bilderbuchrunde hin

Wißotzki

Angelika Wilde gewann die Red Point Competition.
Foto:Carola Glor

Golf. Beim 2. Brillenhaus Cup im Golfpark Strelasund siegte Christian Wißotzki in der Bruttowertung. Er legte eine Bilderbuchrunde hin, spielte drei Birdies, zwölf mal Par und nur drei Bogeys. Das brachte ihm 36 Bruttopunkte und den klaren Sieg ein. Dicht auf den Fersen war ihm Karsten Kreßmann,
der mit 33 Punkten sein Spiel beendete. Dann folgte Stefan Motz mit 31 Punkten und auch Konrad Leewe konnte sich mit 30 Punkten noch über einen Preis freuen. Bei den Damen Brutto siegte Annegret Remer mit 19 Punkten vor Sabine Meinecke (15), Marei Remer (13) und Lena Porko (11).
Nettowertung HCP bis 18,4

1. Stefan Motz ... 41 Punkte
2. Andreas König ... 40 Punkte
3. Konrad Leewe ... 39 Punkte
4. Alexander Bickmann ... 36 Punkte

Nettowertung HCP 18,5 bis 36

1. Björn Görlitz ... 45 Punkte
2. Falk Schurich ... 43 Punkte
3. Erik Falk Schurich ... 43 Punkte
4. Jan van de Wetering ... 41 Punkte

Nettowertung HCP 37 bis 54

1. André Hofer ... 62 Punkte
2. Günter Hatzenbühler ... 58 Punkte
3. Thomas Sawatzki ... 55 Punkte
Nearest-to-the-Pin
Björn Görlitz ... 1,72 Meter
Annegret Remer ... 3,47 Meter
Günter Hatzenbühler ... 3,83 Meter

Longest Drive
Konrad Leewe ... 287 Meter
Marei Remer ... 201 Meter
Sebastian Kramp ... 194 Meter
Regina Lorke ... 161 Meter

Nearest-to-the-Line
Sebastian Kramp
Katrin Fechtner

Red Point Competition
Angelika Wilde ... 4,80 Meter

 

Blitz-Kopf

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NDR 1-Moderator Ralf Markert, Schmerzspezialist Dr.med. Andreas Jülich, Schwester Birgit vom Greifswalder Hospiz sowie die Augenoptikermeister Frank Borstel und Jörg Gooßmann vom BRILLENHAUS bei der Überreichung des Spendenschecks. Foto: Brillenhaus

1.500 Euro für Hospiz

Greifswald/pb/pm.Das Brillenhaus in Persona von Augenoptikermeister Frank Borstel und Jörg Gooßmann übergaben am 17. Juli einen Spendenscheck an das Greifswalder Hospiz. Für die Pflegeeinrichtung nahmen Schwester Birgit, Pflegedienstleiterin Martina Henke und Schmerzspezialist sowie Palliativmediziner Dr. med. Andreas Jülich den Scheck in Höhe von 1500,- € entgegen.

»Zehn Prozent unseres Budgets sollen wir mit Spendengeldern finanzieren. Leider schaffen wir zur Zeit nur vier Prozent. Da sind wir für solch eine Unterstützung dem Brillenhaus-Team sehr dankbar«, freute sich Dipl.-Pflegewirtin Martina Henke vom Universitätsklinikum Greifswald.
Das Greifswalder Hospiz ist bundesweit die erste Einrichtung seiner Art, die einem Universitätsklinikum angegliedert ist. Der Vorteil ist der schnelle und unmittelbare Kontakt zu den Palliativmedizinern, der eine wichtige Voraussetzung für eine optimale Schmerzbehandlung darstellt. »Wir sagen heute, dass ca. 90% der Patienten schmerzfrei eingestellt werden können«, schätzt Schmerzspezialist Dr. Jülich vom Universitätsklinikum Greifswald und lobt die gute Zusammenarbeit mit der Einrichtung. Deren Arbeit, die neben den Fachkräften auch von vielen ehrenamtlichen Helfern getragen wird, ist vor allem auf die Fürsorge und die lindernde Hilfe für den sterbenden Menschen gerichtet, nicht auf lebensverlängernde Maßnahmen.

»Den Großteil der Spendensumme haben wir im Rahmen einer Tombola anlässlich des 2. Brillenhaus Cup gesammelt«, berichtet Jörg Gooßmann. Der Trendsetter unter Greifswalds Optikern wurde gerade auch wegen seines sozialen und gesellschaftlichen Engagements vom Marketing- und Marktforschungsinstitut
BGW, Essen und der Fachhochschule Gelsenkirchen zu den 100 besten von 10.000 inhabergeführten mittelständischen Augenoptikern Deutschlands gewählt.
Der Brillenhaus-Cup, der von 30 Sponsoren unterstützt wurde, ist mit seinen über 100 Teilnehmern aus bundesweit 17 Clubs das größte Amateurturnier der Golfer in unserem Bundesland.

Zur Homepage des Greifswalder Hospiz

 

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